| IN KÜRZE |
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Angelteiche
Forellenteich 1
ist durchgehend
4 m tief.
Sein Fischbesatz entspricht dem des Forellenteiches 2.
Der Teich hat ca. 25 Angelplätze.
Eine Vermietung ist ab 10 Anglern möglich.
Forellenteich 2
mit Insel
ist im schmalen Teil bis zur Brücke ca.1,50 m und um die Insel
herum 4 m tief.
Aus
diesem Teich können Sie neben den Forellen auch andere kapitale heimische
Fische fangen, die durch den Laich vom Buntfischteich hinein gelangen.
Hier
werden nur Regenbogenforellen oder Saiblinge eingesetzt.
Der Teich hat ca. 35 Angelplätze.
Forellenteich 3
ist durchgehend
4 m tief.
Sein Fischbesatz entspricht dem des Forellenteiches 2.
Er hat ca. 40 Angelplätze.


Wegkarte nach
Wehldorf zu den
Angelteichen
Firmeninfo
Sie finden
drei Teiche vor, die in einer natürlich gewachsenen Landschaft eingebettet liegen,
an denen Sie in Ruhe ganzjährig nach Petriart rund um die Uhr angeln können.
Angelshop-
Schnäppchen
durch kleine Ausstellung und
Lagerbestände,
durch günstigen Einkauf von Marken-Angelgeräten
und Zubehör.
Sie können
alles zum Angeln Nötige an Ködern und
Gerätschaft hier besonders preiswert kaufen.
Verkauf nur ab Angelteiche,
kein Verkauf über Internet.
Kundenvorteil
Sie haben ein Ausflugsziel, zu dem Sie Ihre Frau und
Familie mitnehmen können. Im Restaurant & Café oder im
blühenden Sommergarten
ist es möglich, erfrischende oder heiße Getränke, Eisbecher,
Kuchen und Torten zu verzehren oder auf der Miniatur-Golf- Anlage zu spielen.

Klicken Sie auf dieses Bild und Sie gelangen
zu unserer Visitenkarte mit dem Fotoalbum
NEBENAN
Restaurant &
Café Gasthaus Rauchkate
mit Miniatur-Golf-Parkanlage
und Sommerfreisitz hat außer dienstags täglich ab 12 Uhr durchgehend
geöffnet und bietet unseren Anglern unter anderem ein umfassendes Imbissangebot an.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Freizeit-Angelteiche Beverstedt
Wehldorfer Str. 8
27616
Beverstedt
Telefon:
(04747) 87 33 30
Fax:
(04747) 87 33 31
Internet:
info@angelteiche-beverstedt.de
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Teigmischungen
sind gute Köder zum
Fangen von Forellen, wenn man damit klug umgeht.
Köder zum Schleppen, folgender Tipp:
-
Formen Sie durch Rotieren der hohlen Handflächen eine Teigkugel so groß wie eine kleine Kirsche.
-
Versenken Sie den Haken in die
Mitte der Kugel.
-
Legen Sie die Kugel auf einen
Handrückenknöchel und formen Sie aus ihr ein löffelähnliches Gebilde.
-
Drücken Sie zum Schluss mit
Daumen und Zeigefinger einen spitzen Übergang zur Schnur.
Mit Forellenteigformer,
bei uns für 3,50 € zu kaufen
-
Formen Sie durch Rotieren der hohlen Handflächen eine Teigkugel so groß wie eine kleine Kirsche.
-
Bestreichen Sie die beiden Formmulden mit
etwas Salatöl, Öl von Ölsardinen oder anderen Fetten.
-
Legen Sie die Kugel mit der Schnur nach oben
in den Teigformer, drücken beide Hälften übereinander
zusammen und fertig liegt
der Köder in der Form.
Wenn Sie jetzt den Köder durchs Wasser
ziehen, werden Sie bemerken, dass er dabei auffällig rotiert und damit die
Forellen zum Beißen reizt.
Forellen sind Reflexbeißer
Forellen beißen auf alles, was sich auffällig
bewegt oder ihre Neugier erweckt. Auch mit einem blanken Haken kann man
gelegentlich Forellen fangen.
Meinen Beobachtungen nach ist ihre
Beißfreudigkeit am häufigsten abhängig vom veränderten Luftdruck oder von ihren
gewohnten Fütterungszeiten bei der Aufzucht.
Forellenposen
Bombarda oder
Spirolino etc.
Spezielle Forellenpose
für die Schleppangelei in Teichen und Seen, auch auf weite Distanz und in
verschiedenen Gewässertiefen. Diese Pose sinkt langsam ab. Beim Einholen steigt
sie langsam wieder auf. Der Köder erreicht somit ein absolut natürliches
„Eigenleben“.
Hier zu erhalten in verschiedenen Ausführungen:
Bombardas
in
Serie H = Hoher Eigenauftrieb, zum
Fischen kurz unter
der Wasseroberfläche. Serie M =
Mittlerer Eigenauftrieb, zum Angeln im Halbwasser.
Spirolinos in
schwimmend, halbsinkend und sinkend in den Größen
3, 5, 8, 10. Größe 25 ist zum Wasserauffüllen, um das
Gewicht zu regulieren .
Laufposen-
Silikonstopper
sind am besten geeignet, um eine Laufpose in der richtigen Stellung zu halten. Es ist oft zu beobachten, dass einige Angler dafür Schrotblei nehmen, das die Pose ungünstig schwerer macht und den unteren Teil
beim Auswerfen unkontrolliert herumfliegen lässt. Bessere Wurfeigenschaften erreicht man, wenn das Schrotblei weiter unten beim Vorfach befestigt wird und die Pose durch Silikonstopper kein
zusätzliches Gewicht erhält.
Flugangeln - Fliegenrutenangeln
Das Fliegenfischen mit der Trockenfliege ist die
schönste Variante der Fliegenfischerei. Man erkennt einen Fisch im Wasser, wirft
eine Fliege
vor ihn, er kommt hoch und nimmt die Fliege dann Anschlag. Alles spielt
sich direkt vor unseren Augen ab, man kann es sehen und sich freuen. Außerdem ist es sehr erfolgreich. Eine Trockenfliege schwimmt auf der Wasseroberfläche, genauso wie eine ins Wasser gefallene Stubenfliege. Der Angler lässt sie gezielt auf den Fisch zutreiben, oder er fischt auf „Verdacht". Der Fisch, z.B. eine Forelle, erkennt in diesem Gebilde aus Haken, Seide und Federn eine natürliche Fliege. Die möchte er fressen, steigt zur Oberfläche und beißt zu.
-
1.
Flugruten oder Fliegenruten
Die Ruten werden nach AFTMA-
Klassen gekennzeichnet. AFTMA heißt: „American Fishing Tackle Manufactures".
1933 wurde sie
von amerikanischen Geräteherstellern eingeführt und wurde zur
weltweiten Standard-Maßeinheit für Fliegenschnüre und in
Anlehnung dazu auch
für Flugruten - Fliegenruten.
Welche
AFTMA- Klasse kommt für welche Wurfdistanz in Frage?
Hier ein Überblick:
-
·
Kurze
Wurfdistanzen, z. B. kleine Bäche etc. AFTMA- Klasse 1 bis 4 (unter 4 wird in der Praxis kaum verwendet)
-
· Mittlere Wurfdistanzen,
z. B. mittlere
Bäche, Seen, Talsperren etc. (Forelle, Äsche, Saiblinge etc.), ATFMA- Klasse 5
bis 8.
-
·
Weite Wurfdistanzen
und schwere Angelei (Huchen, Lachs, See- und Meeresforelle, Großsaiblinge
etc.), AFTMA- Klasse 9 bis 12.
-
Bis
AFTMA- Klasse 8 handelt es sich um
Einhand-Ruten, darüber um Zweihand-Ruten (sogenannte Lachsruten). Darüber
hinaus gibt es für das extreme Spezialistentum spezielle Ausrüstung für
Meeresgroßfische.
-
Der
Anfänger kommt mit einer Gerätezusammenstellung
der Klasse 5 bis 7 gut zurecht und wird später für spezielle Vorhaben die Ausrüstung ergänzen. -
2.
Flugschnüre -
Die richtige
Flugschnur ist entscheidend für den Erfolg. Beim Fliegenfischen ist das
Wurfgewicht das Gewicht der Schnur. Das Schnurgewicht wird angegeben in grain,
1 grain = 0.065 Gramm. Gewogen werden bei Fliegenschnüren die ersten 30 feet =
ft, 1 ft entspricht 0.305 Meter / 30 ft = 9,15 Meter. Auch bei den Flugschnüren dominiert die englische Sprache.
-
Trockenschnüre
schwimmen auf der Wasseroberfläche und halten entsprechend die Trockenfliege
ebenfalls oben. Die englische Bezeichnung dafür ist
„floating"
=
schwimmend, der Kennbuchstabe dieser Schnüre ist
„F".
-
Nassschnüre sinken,
je nach Typ, schneller oder langsamer ab und ermöglichen eine Köderführung
unterhalb der Wasseroberfläche bis mehrere Meter Tiefe. Die englische
Bezeichnung dafür ist „sinking"
= sinkend, der Kennbuchstabe ist
„S".
-
Trockenschnüre mit
sinkender Spitze. Die Hauptschnur schwimmt auf dem Wasser, die
Schnurspitze ist sinkend. Die englische Bezeichnung ist
„floating / sinking
= schwimmend/ sinkend. Die Kennbuchstaben sind
„FS".
-
Weitere Kennbuchstaben bei der
Schnurbezeichnung und ihre Bedeutung:
-
L
= „Lavel" (parallel). Die Schnur hat einen gleichmäßigen
Durchmesser über die gesamte Länge.
-
DT
= „Double Taper" (doppelt verjüngt).
Die Flugschnur verjüngt sich zur Spitze hin und zur Rolle hin. Der Mittelteil
ist parallel.
-
WF
= „Weight Forward" (Keulenform oder Torpedoschnur). Die Schnur wird zur Spitze hin stärker. Wörtliche Übersetzung: „Gewicht vorne".
-
Nachschnur
= „Backline oder backing". Bei der Nachschnur oder Füllschnur handelt
es sich um eine „monofile oder multifile" Schnur. Die Schnur sollte 0,25 bis
0,40 mm stark und ca. 50 bis 100 m lang sein. Die Nachschnur ermöglicht den
Drill eines großen Fisches, bei bereits voll ausgezogener Flugschnur.
|
Gewichtsklasse |
1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
8 |
9 |
10 |
11 |
12 |
|
grains |
60 |
80 |
100 |
120 |
140 |
160 |
185 |
210 |
240 |
280 |
330 |
380 |
|
In Gramm |
3.9 |
5.2 |
6.5 |
7.8 |
9.1 |
10.4 |
12.0 |
13.6 |
15.6 |
18.2 |
21.4 |
24.7 |
- Es sollte immer das Wurfgewicht der
Flugrute und das Schnurgewicht der Flugschnur der gleichen AFTMA- Klasse
entsprechen.
3. Fliegen-Vorfächer
Fliegenvorfächer
bestehen aus Kunststoff und gehören zu den Monofilvorfächern. Die normale
Vorfachlänge beträgt ca. 2,20 bis 2,70 Meter = Rutenlänge. Fliegenvorfächer
sind zur Spitze hin einseitig verjüngt. Die Verjüngung bewirkt, dass der Köder
auf dem Wasser weich aufsetzt. Fliegenvorfächer tragen die Bezeichnungen 0x,
1x, 2x, bis 7x. Angegeben wird hierdurch der Durchmesser an der Spitze (das
ist immer der dünnste Teil) und Schlaufe (das ist immer der stärkste
Durchmesser).
|
Bezeichnung |
Spitzen Ø |
Schlaufen Ø |
|
0x |
0,26 mm |
0,52 mm |
|
1x |
0,24 mm |
0,48 mm |
|
2x |
0,22 mm |
0,44 mm |
|
3x |
0,20 mm |
0,4 mm |
|
4x |
0,18 mm |
0,36 mm |
|
5x |
0,16 mm |
0,32 mm |
|
6x |
0,14 mm |
0,28 mm |
|
7x |
0,12 mm |
0,24 mm |
- Die Vorfachlänge wird angegeben in
Yards = 1 Yard = 0,914 Meter. Wie bei den Fliegenschnüren unterscheidet man
auch bei den Fliegenvorfächern zwischen Trockenfliegenvorfach
und Nassfliegenvorfach.
-
Es wird
angeboten: z.B.
|
(A) Trocken
Stärke 2x
2 ½ Yards |
(B) Nass
Stärke 3x
2 ½ Yards |
(C) Nass
Mit 2 Springern
Stärke 3x
2 ½ Yards |
(C)
= Nassfliegenvorfach, Spitzen Ø = 0,20 mm, Schlaufen Ø = 0,40mm, 2 ½ Yards ist
die Länge von 2,285 Meter. Springer bedeutet zusätzlich am Vorfach angebundene
Fliegen.
4.
Kunst- Fliegen
Kunstfliegen werden fertig gebunden
als Sortimente bei uns angeboten. Erfahrene Fliegenfischer binden sich ihre
Fliegen selbst. Anleitungen bieten wir in Buchform an. Man fischt immer mit
den Fliegen, nach denen die Fische gerade steigen.
Trockenfliegen
täuschen befruchtete Weibchen bei der Eiablage vor, die auf der
Wasseroberfläche auftippen und sogar kleine Ringe entstehen lasse, auch wenn
sich die Fliegen auf der Oberfläche ausruhen, üben diese auf die Fische einen
unwiderstehlichen Reiz aus. Die wichtigsten Trockenfliegen, die man das ganze
Jahr über einsetzen kann, sind Goldfliege, Märzbraune, Hexe, Palmer, Steinfliege, Maifliege, Rote und Schwarze Ameise und Roter Kiel. Eine Forelle
hat eine besondere Vorliebe für nahrhafte Köcherfliegen. Diese Fliegen kommen
oft meist bei Sonnenuntergang aus den Uferbüschen und legen ihre Eier im
Wasser ab. Der Forellenfischer mit einer Sedge, einer nachgebundenen
Köcherfliege, wird dann gute Erfolge haben.
Nassfliegen
täuschen Insekten vor, die zum Grund gesunken sind, oder an den Steinen
haften. Diesen entschlüpfen eines Tages die Larve. Sie ist den Fischen eine
willkommene Beute, wenn sie selbst fressend am Grunde herum kriecht, oder schon
wieder auf dem Weg nach oben ist, um ihre Hülle zu sprengen, damit sie dann
als fertiges Insekt von dannen schwirren kann. Manchmal wird der Raubinstinkt
gerade dadurch angesprochen, dass die Fliege vor dem Fisch durchs Wasser
„flieht" (Reizfliege) oder wie eine aufsteigende Nymphe (Trugfliege) durch
eine leichte Bewegung der Rutenspitze angehoben wird. Es gibt einige Gewässer,
die man erst einmal erforschen sollte. Dabei spielt die Jahreszeit, in der die
Insekten vorkommen, eine wichtige Rolle. Das
einfachste ist, man untersucht den Mageninhalt
eines gefangenen Fisches oder ziehe mit einem feinen Netz durch das Wasser, so
wird man schnell herausbekommen, welches Nahrungsangebot das Wasser z. Zt. hat. Ist es ein Fließgewässer, wo das Wasser noch gut ist, da ist z.B. der
Bachflohkrebs stark vertreten. Machen Sie sich mal die Mühe, untersuchen Sie
mal das Wasser, heben Sie mal einen Stein an, der unter dem Wasser liegt, Sie
werden sich wundern, wie viel Kleintiere da zum Vorschein kommen.
Streamer ist eine ziemlich große, meist sehr bunte Nassfliege, die überwiegend
gezogen gefischt wird. Der Streamer wird von unseren Raubfischen genommen,
weil er ein kleines Buntfischchen imitieren soll. Barsche, Hechte, Zander und
andere fallen auf diesen Köder rein. Die Auswahl der Streamer, auch
Reizfliegen genannt, ist groß. Mit Streamern können wir in jeden stehenden wie
fließenden Gewässern fischen. Bei dieser Art des Fischens handelt es sich
meistens um ein suchen nach dem Fisch. Es werden fangverdächtige Stellen oder
bekannte Standplätze der genannten Arten abgeangelt. Im Großen und Ganzen
ähnelt die Streamerfischerei dem Spinnfischen. Das Gerät sollte schon
dementsprechend gut sein. Das Vorfach mindestens 0,30 er haben.
Am
Fluss werfen Sie die Fliege etwas schräg stromab, lassen sie unter leichten
Wippen der Rutenspitze herumtreiben, bis sie sich unterhalb von unserem
Standpunkt befindet. Auch im stillen, stehenden Gewässer, werfen wir die
Fliege so weit wie möglich hinaus und ziehen sie wahlweise zügig oder mit
mäßigen Tempo, gelegentlich mit kleinen Rucken wieder ran. Versuchen Sie es
erst einmal mit einer sinkenden Schnur. Lassen sie dem Streamer genügend Zeit,
um auf die gewünschte Tiefe abzusinken. Der Streamer muss, um zu fangen, in
der richtigen Tiefe schwimmen und sich natürlich benehmen. Jeder Streamer
bewegt sich im Wasser anders, daher sollte man zunächst einen Test in
Sichtweite vornehmen und feststellen, durch welche Art und Geschwindigkeit der
Köder „Leben bekommt".
|
Trockenfliegen |
|
Januar - März |
April |
Mai |
|
Goldfliege, Märzbraune und Roter Kiel |
Goldfliege, Märzbraune, Olivefarbene Roter Kiel und Hexe |
Goldfliege, Märzbraune, Olivefarbene Roter Kiel, Hexe,
Steinfliegen und Maifliegen |
|
Juni |
Juli |
August |
|
Wie im Mai, dazu Hardys Favorite, Kutscher, Behmfliegen,
Palmer, Braune Köcherfliege und Blaue Eintagsfliege |
Wie im Mai und Juni, dazu Grenwells Ruhn, Roter Palmer,
Stahlblaue, Tricolore und Jungle-Cock Sedge |
Goldfliege, Märzbraune, Hexe, Roter Kiel, Palmer,
Jungle-Cock Sedge, Tricolore und Rote + Schwarze Ameise |
|
September |
Oktober - November |
November - Dezember |
|
Wie August, dazu Stahlblaue |
Goldfliege, Märzbraune, Rote + Schwarze Ameise,
Stahlblaue, Jungle-Cock Sedge und Hexe |
Goldfliege, Märzbraune, Hexe und Zulu |
|
Nassfliegen |
|
Januar - März |
April |
Mai |
|
Märzbraune, Hardys Favorite, Palmer und Alexandra |
Märzbraune, Hardys Favorite, Hasenohrfliege, Steinfliege
und Alexandra |
Märzbraune, Hardys Favorite, Hasenohrfliege, Steinfliege,
Weiße Motte, Zulu und Alexandra |
|
Juni |
Juli |
August |
|
Märzbraune, Hardys Favorite, Kutscher, Palmer, Alexandra,
Käferfliege, Weiße Motte und Königskutscher |
wie Juni |
wie Juni |
|
September |
Oktober - November |
November - Dezember |
|
Märzbraune, Greenwells Ruhm, Palmer, Rote + Schwarze
Ameise, Kutscher, Weiße Motte und Alexandra |
Märzbraune, Palmer, Rote + Schwarze Ameise, Weiße Motte
und Alexandra |
wie Januar bis März |
Kunstköder-
Welche Farbe ist die Beste? Die Zahl der Muster und Farben von Ködern ist
unübersehbar.
Welche Farben soll man für
welche Verhältnisse wählen?
Im Wasser sehen Farben anders
aus als in der Luft, denn das Wasser schluckt bestimmte Lichtwellen,
insbesondere kurzwelliges Licht im ultravioletten und langwelliges Licht im
Rotbereich. Ein roter Kunstköder sieht in etwa drei Meter Tiefe schon schwarz
aus. Gelb und grün werden nicht so stark geschluckt und sind auch in 10 Meter
Tiefe noch als Farbe zu erkennen.
Da Fische Farben erkennen
können, sollte man sich bei Farbwahl auf die befischte Tiefe einstellen.
Wichtig für die Wahl der
Köderfarben ist auch die Sichtigkeit des Wassers, die sowohl von der Trübung als
auch von den Lichtverhältnissen außerhalb des Wassers abhängt. Bei klarem Wasser
und hellem Licht (Sonnenschein) sind mattglänzende messing- oder kupferfarbene
Köder angebracht. Bei bedecktem Wetter und angetrübtem Wasser bewähren sich
chromfarbige blitzende und perlmuttfarbig blinkende Kunstköder.
Aber nicht alleine die Farbe
ist für den Fangerfolg wichtig. Denn mehr noch als auf das Auge verlassen sich
die Räuber beim Orten ihrer Beute auf die Seitenlinien und das Innenohr. Mit
diesen Organen werden Bewegungen und Geräusche in Form von Schwingungen
wahrgenommen. Dabei sind die Bewegungsschwingungen, die von einem verletzten
Fisch ausgehen, deutlich von denen eines gesunden freischwimmenden Fisches zu
unterscheiden. Die Kunstköder imitieren in der Regel verletzte Fische. Da
verletzte Fische für die Räuber eine leichtere Beute sind als gesunde, reagieren
sie auf die Schwingungssignale von Kunstködern besonders gut.
Die Fangchancen des
Kunstköders hängen sehr stark von der Einholgeschwindigkeit ab. Ob es sich um
einen Wobbler, Spinner, Blinker oder Streamer handelt, ist im Prinzip egal. Dies
zeigt sich vor allem, wenn die Passivität des Raubfisches durch die niedrige
Temperatur des Wassers im Winter größer wird. Die Theorie, dass mit lebendem
Köder fischende Angler mehr und größere Hechte fangen, hat wohl damit zu tun.
Sie fischen langsam und bleiben änger an einem Platz stehen. Und natürlich
fischen sie auch nicht selbst: Der Köderfisch, behindert durch die Leine und den
Haken, lockt viel mehr den Raubfisch. Durch die Behinderung ist der Köderfisch
eine einfache Beute, auch für große Hechte. Große Hechte verschwenden bestimmt
keine Energie und geben sich nicht viel Mühe, wenn sie nicht sicher sind, dass
sie die Beute bekommen werden. Der Streamer, der mit der Hand, das heißt ohne
Mithilfe der Rolle eingeholt wird, ermöglicht durch sein geringes Eigengewicht
eine extrem langsame Führung. Zumindest in diesem Punkt ist er allen anderen
Kunstködern haushoch überlegen. Streamerfischen bringt also garantiert gute
Resultate.
Nymphen fangen im Gegensatz
das ganze Jahr über. Sie ermöglichen das Fliegenfischen selbst dann, wenn keine
Insekten auf dem Wasser sind, die Fische also nicht steigen, so z.B. auf Äschen
und andere Friedfische im Winter oder auf Forellen im Sommer tagsüber, wenn
nichts steigt. Zudem werden mit Nymphen auch diejenigen größeren Fische
gefangen, die gar nicht oder nur selten Oberflächennahrung aufnehmen. Bedenkt
man, dass die Beutefische des Fliegenfischers mindestens 66 % ihrer
Insektennahrung unter Wasser aufnehmen, so bleibt unverständlich, dass 75 % der
Fliegenfischer nichts oder nur wenig mit der Nymphe anzufangen wissen.
Der Nymphenfischer sucht den
Fisch, der am Grunde stehend auf schwimmende Nymphen lauert. Beschwerte Nymphen
sind erforderlich, die auf „fängige“ Tiefe absinken; das Vorfach muss 2,3 bis
3,0 Meter, im Extremfall 3,5 Meter lang sein (feine Vorfachspitze 1 Meter), wenn
die Nymphe absinken soll. Spülmittel dienen zum Entfetten des Vorfachs.
5. ABC des
Fliegenfischens Der noch um die Jahrhundertwende starke Einfluss Englands auf die
Fachausdrücke des Fliegenfischers ist heute nur noch in einigen
eingedeutschten oder nicht mehr als fremd empfundenen Ausdrücken wie Streamer oder Palmer spürbar. Im Wortschatz des Fliegenbinders ist aber der englische
bzw. amerikanische Ursprung vieler Fachausdrücke noch erkennbar.
|
Abendsprung: das oft nach Sonnenuntergang eingesetzte Steigen (Aufgehen)
der Salmoniden nach Insekten. AFTM: die 1933 von der AFTMA, einer
Organisation amerikanischer Gerätehersteller, eingeführte und weltweit
übernommene Standard-Maßbezeichnung für Fliegenschnüre.
anbieten: einem ausgemachten oder vermuteten Fisch die Fliege
servieren.
Anflugnahrung: Insekten, die außerhalb des Wassers geboren sind und
zufällig auf die Wasseroberfläche fallen. z.B. Käfer, Heuschrecken,
geflügelte Ameisen, Bienen, Wespen und Kuhmistfliegen.
aufgeben: der Fisch geht nach Insekten auf, die an der Oberfläche
treiben. Gleichbedeutend mit „steigen".
aufsetzen: die (Trocken) Fliege auf den Wasserspiegel fallen lassen.
Augen: die roten Punkte der Bachforelle.
Backing oder
Backline (engl.): Nach- oder Füllschnur
(siehe dort).
Balg: siehe Skalp.
Bauch: dickster Teil der Keulen- oder Torpedoschnur ( siehe d.).
binden: das Herstellen einer künstlichen Fliege.
Bogenwurf: die Schnur so auf das Wasser legen, dass ein Bogen
entsteht, auf den die Strömung drückt. Dadurch wird zunächst ein furchen der
Fliege vermieden.
bulging (engl.): wörtlich Ausbuchtung, Schwall; entsteht, wenn
ein aufgehender Fisch mit dem ganzen Körper die Oberfläche berührt.
Karbonfiber: neuartiges, extrem leichtes und belastbares Material aus
Kohlefaser zur Herstellung von Angelruten.
Cast connector (engl.): Plastiköse zur Verbindung von
Fliegenschnur und Vorfach. Gleitet leichter durch die Ringe der Rute.
dreggen: (vom engl. drag = schleppen): die Fliege dreggt (furcht),
wenn sie beim Abtreiben durch das Vorfach behindert wird und einen „Stau"
bildet.
Dubbing (engl.): Körpermaterial für künstliche Fliegen, das an
den Bindfaden angesponnen wird, meist Flusen aus Tierfellen oder
Kunststoffmaterial, z.B. Polypropylen
Ephemeriden: Eintagsfliegen.
Fahne: die Rückenflosse der Äsche.
Federangel oder
Federeisl: Bezeichnung der künstlichen Fliege
in einigen Alpengegenden.
Fliege: Sammelbezeichnung für alle künstlichen Fliegen. Die Fliege
wird trocken, ertränkt, halbnass, nass, versunken oder gezogen gefischt oder
geführt.
Flugangel: seltener für Fliegenfischer gebraucht.
furchen: siehe „dreggen".
Gespließte: Fliegenrute, die aus 6, selten 8 Spießen zusammengeleimt
ist. Heute weitgehend von Hohlglas- und Kohlefaserruten abgelöst.
Grilse (engl.): zum ersten Mal vom Meer aufsteigender, bis ca.
2 kg schwerer Junglachs. |
Hecheln: feinste, hauptsächlich vom Hals des Haushahns oder
verschiedener Wildgeflügel entnommene Federn, deren Fibern die Beine und
Körper von Fliegen imitieren. Nassfliegenhaben nur noch wenige lange und
weiche Hecheln, während die Trockenfliegen zahlreiche harte „Schwimmhecheln"
aufweisen. Imago
(lat.): die fertig entwickelte, vom Angler
„Spinner" genannte Eintagsfliege.
Keel- (engl.) oder
Kielfliege: Fliegenmuster mit aufwärts
gerichtetem Hakenbogen.
Kelt (engl.): abgelaichter Lachs, der, oft in der Strömung
treibend, ins Meer zurückwandert.
Keulen- oder Torpedoschnur: Fliegenschnur mit keulenartiger
Verdickung im vorderen Teil, die weite Würfe ermöglicht.
knüpfen: die einzelnen Teile des (verjüngten) Vorfachs durch Knoten
miteinander verbinden.
Köcherfliegen: auch Seggen (engl. Sedge) genannt. Vierflügelige,
mottenähnliche Insekten ohne Schwanzfäden.
Kreuzen: das oft im Zickzack stromaufwärts erfolgende Absuche der
Oberfläche nach Insekten durch Regenbogenforellen.
Kurzsteigen: Aufgehen der Forellen nach Fliegen, ohne sie jedoch zu
nehmen.
Lachsfliegen: große künstliche Phantasiefliege zum Fang von Lachsen.
Leer- oder
Luftwurf: Wurf mit der Fliege, ohne sie auf den
Wasserspiegel aufzusetzen. Dient zum Verlängern der Schnur und zum Trocknen
der Fliege.
mending the line (engl.): Verbesserung der Schnurlage, um ein
natürliches <abtreiben der Fliege zu erzielen. (siehe Bogenwurf)
Nach- oder Füllschnur: die unter der Wurfschnur auf die Rolle
angebrachte Schnurreserve aus Monofil.
Nymphe: Insekt im Entwicklungsstadium der Larve; lebt im Wasser und
ist eine gegehrte Beute der meisten Fische.
nymphen: das Jagen der Forellen nach Nymphen.
Palmer (engl.): künstliche Nachbildungen von Raupen, Käfern,
Hummeln. Wird mit dichten Hecheln, die über den ganzen Hakenschenkel
verteilt sind, gebunden.
Parr (engl.): Junglachs im ersten Lebensabschnitt (im
Süßwasser).
Ring: bildet sich an der Oberfläche beim Steigen eines Fisches.
Rollwurf: Spezialwurf beim Fliegenfischen, wenn Hindernisse im Rücken
einen normalen Vorschwung nicht erlauben.
Rückschwung: die ausholende, sich an den Vorschwung anschließende
Phase beim Wurf mit der Fliege.
Schießenlassen: „Trick" zur Erzielung größerer Wurfweiten: Im letzten
Augenblick des Vorschwungs gibt die linke Hand Schnur frei.
Schlangenwurf: die Schnur zur Vermeidung des Furchens in
Schlangenwindungen auf das Wasser ablegen. |
Schwimmfett: Fett (oder Spray), mit dem Trockenfliegen, Schnüre oder
Vorfächer schwimmfähig gemacht bzw. gehalten werden können.
Schwimmschnur: Schnur zum Fliegenfischen, die durch den Einschluss
feinster Luftbläschen schwimmfähig gemacht wurde. Gebräuchlichste Schnurart
nicht nur zum Trockenfliegenfischen.
Shooting head (engl.): zu deutsch Schusskopf. Spezielle Form
der Keulenschnur zum Erzielen extremer Wurfweiten.
side cast )engl.): Seitenwurf: waagerecht etwa in Schulterhöhe
ausgeführter Wurf, wenn ein Überkopfwurf nicht möglich ist.
Sinkschnur: nichtschwimmende Schnur zum Nassfliegen- und
Nymphenfischen. Es gibt unterschiedlich schnell absinkende Schnüre für
verschieden tiefe Gewässer.
Skalp: Hahnenbalg zum Binden von Trockenfliegen. Ein guter Skalp
enthält zahlreiche steife und kurzfibrige Federn in unterschiedlichen
Längen. Gute naturfarbene Skalps sind knapp und teuer.
Smolt (engl.):
ins Meer abwandernder Junglachs.
Spent (engl.): abgestorbene Eintagsfliege, die durch Muster
mit ausgebreiteten Flügeln imitiert wird.
Spinner: die fertig entwickelte Eintagsfliege (Imago).
Spitze: der vorderste (dünnste) Teil des Fliegenvorfachs.
Spließen: das aus der Rinde des Tonkinrohrs in dreieckiger Form
herausgeschnittene Material zur Herstellung gespließter Ruten.
Springer: oberhalb des Streckers angebrachte Fliege am Vorfach.
Sprock: auch Strohwurm genannt; Larve der Köcherfliege, die sich im
Wasser häufig phantasievoll tarnt.
Steigen: das Aufgehen des Fisches nach Insekten.
Streamer (engl.): Imitation eines (Brut)- Fischchens mit
langen, im Wasser spielenden Federfahnen.
Strecker: Endfliege am Vorfach, wenn mit mehreren Nassfliegen
gefischt wird.
Subimago (lat.): Entwicklungsstadium der Eintagsfliege
zwischen Nymphe und fertigem Insekt.
Timing (engl.): Streckpause, in der sich die Leine zwischen
Rückschwung und Vorschwung gerade streckt.
Überkopfwurf: der „normale" Wurf beim Fliegenfischen.
verjüngen: spitz zulaufende Schnüre oder Vorfächer nennt man
verjüngt.
Vorfach: Nylonschnur von mindestens 2 m
Länge zwischen Fliegenschnur und Fliege.
Watkescher: kurzer Spezialkescher, der an einem dehnbaren Band um den
Körper getragen wird.
Whip finisher (engl.): Spezialgerät zum Knüpfen des
Abschlussknotens beim Fliegenbinden.
Freizeit- Angelteiche
Beverstedt, Juli 2006 |
Wir
würden uns freuen, wenn Sie sich nicht scheuen, ihn anderen mitzuteilen.
Erklären Sie ihn der Teichaufsicht
oder schreiben Sie ihn uns auf
und
schicken Sie ihn über unsere Mailadresse,
damit wir Ihren Tipp hier eingeben können!
Ein weiterer Tipp
Schicken Sie uns Ihre
guten Empfehlungen, damit wir sie hier eintragen können!
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